Sparen für Kinder: Die besten Modelle im Vergleich

Sparen für Kinder: Die besten Modelle im Vergleich

Sparen für Kinder ist wichtig: Sie werden schnell groß – und mit ihnen wachsen auch die finanziellen Herausforderungen. Vom Führerschein über das Studium bis zur ersten eigenen Wohnung – all das kostet Geld. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig für die Zukunft deines Kindes zu sparen.

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, wie ich für meine Kinder finanziell vorsorgen kann, ohne mich dabei selbst zu sehr einzuschränken. Mein großer Sohn hat zum Beispiel ein Junior-Girokonto bei der comdirect mit einem Tagesgeldkonto zum Sparen. So kann er früh lernen, mit Geld umzugehen, während ich parallel Beträge zur Seite lege. Für beide Kinder habe ich außerdem ETF-Sparpläne bei Oskar, weil ich langfristig auf eine höhere Rendite setzen möchte.

In diesem Artikel zeige ich dir, welche Sparmöglichkeiten es gibt, worauf du achten solltest und wie du mit kleinen Beträgen bereits viel erreichen kannst.


Warum solltest du für dein Kind sparen?

Es gibt viele Gründe, frühzeitig für Kinder Geld zurückzulegen:

  • Finanzielle Starthilfe: Ob die erste Wohnung oder ein Studium – ein finanzielles Polster erleichtert vieles.
  • Vermeidung von Schulden: Wer früh spart, kann hohe Kredite oder Studienkredite vermeiden.
  • Vermögensaufbau mit Zinseszins-Effekt: Je früher du beginnst, desto mehr profitiert dein Kind von langfristigem Wachstum.
  • Finanzielle Bildung: Kinder lernen durch eigene Konten und Sparpläne früh, wie man verantwortungsvoll mit Geld umgeht.

Welche Sparmöglichkeiten gibt es?

Es gibt viele Wege, für dein Kind Geld anzulegen. Hier sind die gängigsten Optionen:

1. Junior-Girokonto mit Tagesgeldkonto

Ein eigenes Girokonto für Kinder ist eine tolle Möglichkeit, um ihnen früh den Umgang mit Geld beizubringen. Ich habe für meinen großen Sohn ein Junior-Girokonto bei der comdirect eröffnet. Dazu gehört ein Tagesgeldkonto, auf dem ich regelmäßig kleine Beträge für ihn spare.

Vorteile:

  • Kinder lernen früh, mit Geld umzugehen.
  • Eltern können regelmäßig Geld beiseitelegen.
  • Tagesgeldkonten bieten oft eine kleine Verzinsung.

Nachteile:

  • Zinsen auf Tagesgeld sind aktuell sehr niedrig.
  • Keine wirkliche Rendite – das Geld verliert langfristig durch Inflation an Wert.

Mein Fazit: Für den kurzfristigen Bedarf oder als erstes Konto für dein Kind ist es ideal. Langfristig braucht es aber eine renditestärkere Anlage.


2. ETF-Sparplan für Kinder

Langfristig ist ein ETF-Sparplan die wohl beste Möglichkeit, um Vermögen für dein Kind aufzubauen. Ich habe für beide meiner Kinder ETF-Sparpläne bei Oskar eingerichtet, da diese eine gute Mischung aus einfacher Handhabung und solider Rendite bieten.

Vorteile:

  • Hohe Renditechancen durch langfristige Aktienmarkt-Entwicklung.
  • Schon ab 25 Euro monatlich möglich.
  • Dank Zinseszins wächst das Kapital über die Jahre enorm.

Nachteile:

  • Kurzfristige Wertschwankungen möglich.
  • Langfristige Geldanlage – nicht für schnellen Zugriff geeignet.

Mein Fazit: Ich bin überzeugt, dass ETFs die beste Lösung sind, um langfristig für Kinder zu sparen. Wer früh anfängt, kann mit kleinen Beträgen ein großes Polster aufbauen.

👉 Rechenbeispiel:
Nehmen wir an, du sparst 50 Euro pro Monat in einen breit gestreuten ETF mit einer durchschnittlichen Rendite von 6 % pro Jahr:

  • Nach 10 Jahren: ca. 8.200 Euro
  • Nach 18 Jahren: ca. 20.000 Euro

Und das bei insgesamt eingezahlten 10.800 Euro – der Rest kommt allein durch Kursgewinne und Zinseszins!


3. Klassische Sparbücher & Bausparverträge – lohnen sie sich noch?

Früher war das Sparbuch die Nummer 1, wenn es ums Sparen für Kinder ging. Heute sieht das anders aus:

Warum ich mich dagegen entschieden habe:

  • Die Zinsen auf Sparbüchern sind nahezu bei 0 %.
  • Durch Inflation verliert das Geld über die Jahre an Wert.
  • Bausparverträge sind oft teuer und lohnen sich nur in speziellen Fällen.

Mein Fazit: Lieber das Geld in ETFs oder Tagesgeldkonten stecken, statt es unverzinst auf einem Sparbuch versauern zu lassen.


Wie viel sollte man für Kinder sparen?

Wie viel du monatlich sparen kannst, hängt von deiner persönlichen Situation ab. Hier ein paar Richtwerte:

💡 Wenn möglich:

  • 25–50 € monatlich in einen ETF-Sparplan (für langfristiges Wachstum).
  • Kleinere Beträge auf ein Tagesgeldkonto (für spontane Ausgaben oder kleine Wünsche).

💡 Schon mit 10–20 € im Monat kannst du langfristig ein ordentliches Polster aufbauen!


Fazit: Früh anfangen lohnt sich!

Egal, ob mit einem Junior-Girokonto, einem Tagesgeldkonto oder einem ETF-Sparplan – wichtig ist, überhaupt anzufangen! Ich habe mich für eine Mischung entschieden:
Junior-Girokonto mit Tagesgeldkonto für meinen Großen (zum Lernen und kurzfristiges Sparen).
ETF-Sparpläne bei Oskar für beide Kinder (für langfristigen Vermögensaufbau).

Mein Tipp: Überlege, welches Ziel du mit dem Sparen verfolgst – kurzfristige Sicherheit oder langfristige Rendite – und wähle dann die passende Strategie!

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